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25. März 2020

FP-Mahdalik/Platt: Autofreie City - ÖVP setzt immer die falschen Schwerpunkte

Wien (OTS) - „Es kann sich doch hier nur um einen schlechten Scherz handeln“, wundern sich der Klubobmann der FPÖ Inneren Stadt, Markus Platt, und der Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs, Toni Mahdalik, über die Tatsache, dass die ÖVP der Inneren Stadt scheinbar nicht einmal in Zeiten einer Corona-Pandemie von einer Prüfung des von ihnen fabrizierten nahezu autofreien Verkehrskonzept absieht. Ein diesbezüglicher Antrag sollte nämlich in der heutigen Bezirksvertretungssitzung der Inneren Stadt eingebracht werden. Diese wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschoben.

„Einbringen werden sie diesen Antrag auf jeden Fall, wenn nicht heute, dann eben in der nächsten Sitzung, das ist Fakt“, informiert Platt.

„Die ÖVP betitelte sich selbst immer als Partei der Wirtschaft und gaukelt auch unseren Bewohnerinnen und Bewohnern stets die ‚sich mühegebende und für sie kämpfende Partei‘ vor, doch in Wirklichkeit steckt da rein gar nichts dahinter. Die Arglist der ÖVP ist hier mit nichts mehr zu übertreffen. Ganze 72.000 Euro wurden bereits seitens des Bezirkes für dieses ‚Projekt‘ veranschlagt! Und nun sollen vonseiten des Landes Wien noch mehr Zahlungen für eine Prüfung dieses Konzeptes erfolgen“, so Platt weiter.

Dies nennt der FPÖ-Klubobmann auch als Grund, warum die Bezirksgruppe der FPÖ Inneren Stadt bereits ziemlich schnell nach Beginn der ‚Verkehrskonzept-Sitzungen‘ von diesen ausgeschlossen wurde.

„Eine ÖVP lässt eben weder Gegenargumente noch Gegenstimmen zu“, ergänzt Mahdalik. „Aber wer weiß, womöglich gibt es ja sogar bereits Pläne mit dem rot-grünen Rathaus. Denn, obwohl die ÖVP es in der Öffentlichkeit und vor den Medien stets bestreitet, auch bei der Planung der Rotenturmstraße waren immer zwei Bezirksräte der Inneren Stadt bei den Planungssitzungen anwesend. – Eine Bezirksrätin der ÖVP Inneren Stadt und ein Bezirksrat der SPÖ Inneren Stadt, den die ÖVP selbst nominiert hatte dort dabei zu sein“, empört sich Platt über das arglistige Vorgehen der Bezirksspitze.

„In schwierigen Zeiten wie diesen empfinden wir Freiheitliche es als Schamlosigkeit, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Wirtschaftstreibenden gegenüber, Geld für eine solche Prüfung zu erwarten! In Wahrheit wäre ein Verkehrskonzept für ganz Wien notwendig und nicht nur wie im Mittelalter einen Burggraben um unseren Bezirk zu ziehen! Es gibt auch eine Lösung ohne Autofahrer komplett zu negieren und diskriminieren“, so Mahdalik abschließend.

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