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06. März 2020

Geplante Fußgängerzone Servitengasse muss hinterfragt werden

Mit der in der Sitzung der Bezirksvertretung Alsergrund am 4. März 2020 mit rot-grüner Mehrheit beschlossenen Einrichtung einer Fußgängerzone in der Servitengasse ist die Diskussion eben erst eröffnet, nicht beendet, so Gregor Amhof in seiner ersten Stellungnahme.

Die von der ÖVP-Alsergrund zunächst ins Spiel gebrachte „Pollerlösung“ scheint vom Tisch zu sein, da sie unpraktikabel, teuer und übrigens auch nicht mehrheitsfähig ist. Der Versuch, das Modell der Verkehrsberuhigung in der Salzburger Altstadt, das mittels versenkbarer Poller Berechtigte privilegiert und Nichtberechtigte aussperrt, eins zu eins am Alsergrund zu übertragen, kann somit als gescheitert bezeichnet werden. Auch konnte die ÖVP nicht erklären, wie die Zufahrt von Taxis oder gehbehinderten Personen mit Behindertenausweis geregelt werden sollte, so Amhof weiters.

Die von Rot-Grün favorisierte Fußgängerzone in der Servitengasse ist ganz bestimmt auch nicht billig und bringt den Nachteil erheblicher Stellplatzverluste, die die umliegenden Straßenzüge ausgleichen werden müssen, mit sich. Für die Alsergrunder Freiheitlichen gilt es somit zunächst die Frage der Kosten und der Notwendigkeit abzuklären- auch in Verbindung mit einer Befragung der Bürger in der Rossau. Schließlich bietet die Servitengasse bereits den Vorteil einer Wohnstraße- ein altbewährtes Konzept, welches auch anderenorts im Bezirk recht gut funktioniert. Weiters wurde die Einrichtung einer sonst bei Rot-Grün so beliebten Begegnungszone merkwürdigerweise im Fall der Servitengasse gar nicht in Betracht gezogen.

Somit liegt für uns Freiheitliche klar auf der Hand, dass einmal mehr rot-grüne Verkehrspolitik auf den Rücken der Bezirksbürger ausgetragen wird, deren Lasten alle tragen müssen, während deren fragwürdige Vorteile aber nur wenigen zu Gute kommen. Vernünftiger wäre es wohl allemal, eine Bürgerbefragung in der Rossau durchzuführen, eine Begegnungszone nicht von vornherein auszuschließen und letztendlich den Erhalt der Wohnstraße als Wunsch weiter Teile der Bezirksbürger auch anzuerkennen, was sicher die allerbilligste und einfachste Lösung wäre, schloss Amhof.

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